Montag, 3. Dezember 2012

Produkttest „eReader 4“ von Weltbild

Maße: 17 x 12 x 0,9 cm
Gewicht: 216 g
Display: 6'' Display (15,2 cm) - Digital INK
Gängige Formate: EPUB, PDF, HTML, RTF, TXT, FB2, PDB, Support for Adobe© DRM
Speicherplatz: 2 GB (bis zu 2000 eBooks)

Ein eReader, der nicht nur mit seinem Preis überzeugen kann:
Gleich nach dem ersten Starten des eReaders fällt auf, dass er sehr gut in der Hand liegt. Mit seinen leichten 216 Gramm, ist er nicht nur sehr komfortabel, sondern auch sehr gut zu betrachten. Durchaus positiv sind zudem die Tasten auf jeweils beiden Seiten, mit denen das Umblättern ermöglicht wird. Es ist daher sowohl für Rechts- auch als Linkshänder sehr angenehm zu bedienen. Dafür fallen die Tasten, mit welchen das Home-Menü und die Bibliothek besucht werden können und die Tasten, mit denen man zurück gehen oder eine Tastatur abrufen kann, eher negativ auf. Diese lassen sich meistens nur sehr schlecht drücken, weswegen es eine Versuche bedarf, bis man sein gewünschtes Ergebnis erreichen kann.

Doch wenden wir uns jetzt dem nächsten Ziel zu: Die Nutzung des eReaders.
Nach dem Starten entgegnet dem Benutzer eine gute Eigenschaft des Readers. Und zwar ein Vorgänger des Menüs. Hier ist es möglich, mit einem Tastenklick das zuletzt gelesene Buch aufzurufen. Zudem werden noch die zuvor gelesenen 3 Bücher angezeigt, damit das Finden der alten Bücher nicht allzu schwer erscheint. Außerdem kann man 2 der neu geladenen Bücher erreichen. Sollte man sich neuen Büchern zuwenden wollen, ist dies einfach möglich, indem das richtige Menü aufgerufen wird. Hier sticht das einfache Design sofort ins Auge. Das Bedienen wird daher sehr vereinfacht, sodass das Eingewöhnen ziemlich gut verläuft und selbst die Jüngeren unter uns keinerlei Probleme hiermit haben würden. Betrachtet man das Menü genauer, sieht man, dass auch das Anschauen von Bildern ermöglicht wird und der Reader ein eigenes Handbuch besitzt, welches schon installiert ist. Auch Lesezeichen lassen sich kinderleicht finden.

Da dieser Reader keinen WLAN besitzt, fragen sich jetzt einige wie es überhaupt möglich ist, Bücher heraufzuladen. Diese Frage kann leicht beantwortet werden, da auch hier wieder das Problem einfach gelöst wird. Zu aller erst muss das Gerät per USB mit einem Computer verbunden werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Bücher auf den Reader zu übertragen, zu denen auch das einfache „Copy-and-Paste“ gehört. Man muss lediglich die heruntergeladene Datei kopieren und in einen Ordner des Readers laden. Doch auch mit Adobe Digital Editions ist das Heraufladen möglich. Hier kann der Nutzer selbst seine für ihn beste Variante auswählen.

Die Bücher sind jetzt auf dem Reader, weshalb das wichtigste ansteht: Das Lesen.
Hierfür kann man zu einem die schon zuvor erzählten Möglichkeiten zum abrufen der zuletzt gelesenen Bücher nutzen. Sollte eine größere Auswahl gewünscht sein, ist dies mit nur wenigen Klicks der Steuerungstasten ermöglicht. Jetzt wendet man sich nämlich der Bibliothek zu. Hier kann der Nutzer entscheiden, ob die Bücher nach Titel, Autor oder dem Datum des Hinzufügens geordnet werden. Auch eine Coveransicht der Bücher ist möglich. Ist das Buch ausgewählt, kann auch schon das Lesen beginnen. Hierbei kann sich der Leser wieder zwischen vielen Eigenschaften entscheiden. Zu denen gehören auch die Schriftgröße, der Seitenrand und die Ausrichtung der Seiten. Zunächst beginnen wir mit der Schriftgröße, bei der es eine Auswahlmöglichkeit von 6 verschiedenen Größen gibt, welche von S bis XXXL gehen. Bei der Auswahl des Seitenrandes gibt ebenfalls eine Unterscheidung zwischen klein, mittel und groß. Besonders positiv fällt auch aus, dass der Leser selbst auswählen kann, ob er das Buch horizontal oder vertikal lesen will.

Nach den vielen Eigenschaften kommen wir nun zum Display sprechen.
Vergleicht man den eReader 4 mit dem Vorgänger von Weltbild, gibt es eine Erneuerung. Vom Farb-LCD Screen wurde auf Digital-Ink gewechselt, was einen großen Sprung bildet, da ein Ink-Display wegen der fehlenden Hintergrundbeleuchtung für das Auge angenehm ist und somit ein Gefühl übermittelt wird, als würde man auf echtem Papier lesen würde. Die Worte wirken nicht verschwommen und hinterlassen ein sehr gutes Augengefühl. Dadurch, dass ein Ink-Display weniger Strom verbraucht, soll das Akku bis zu einen Monat halten. Dem kann man dem Fall nur teilweise zustimmen, da nach einem Praxistest das Akku nur eine Woche gehalten hat und somit das Gerät wieder aufgeladen werden musste.

Pro und Contra:
+ Schnelles Laden der Bücher
+ Angenehmes Augengefühl
+ Einfaches Bedienen
+ Schnelles Umblättern

- Tasten lassen sich nicht gut drücken
- Kein WLAN
- Fingerabdrücke sind deutlich zu erkennen

Fazit:
Der neue Reader von Welbild ist sowohl für Einsteiger, als auch schon eReader Kenner bestens geeignet. Mit seinen Eigenschaften schafft er es denn Benutzer zu überzeugen, wobei noch einige Kritikpunkte angemerkt werden müssen. Trotzdem hinterlässt er einen sehr positiven Eindruck, weshalb er besten Gewissens weiter empfohlen werden kann.

Kommentare:

  1. Schön auch mal dazu eine Meinung zu lesen. Ich liebäugel ja momentan auch mit einem eReader...:D

    LG Sandy:)

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  2. Danke für deinen Produktest! Genau den Reader bekomme ich nämlich zu Weihnachten (den haben meine unwissenden Eltern ausgesucht) & da freut es mich, dass er doch ganz ordentlich zu sein scheint :)

    Liebe Grüße
    Lisa

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  3. Das ist ein super Produkttest! :) Sehr viel Mühe hast du dir gegeben und mich hast du zudem überzeugt, würde ich mir echt kaufen :P

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  4. Du hast alles sehr schön beschrieben. Ich habe zum Geburtstag den Kindle Paperwhite bekommen und bin damit sowas von zufrieden. Den gebe ich nicht wieder her ;-)

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