Posts mit dem Label 5 Eier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 5 Eier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 12. Dezember 2011

Rezension zu "Ashes - Brennendes Herz - Ilsa J. Bick"


Quelle: >klick<

 Titel: Ashes – Brennendes Herz
 Reihe: Ashes – Brennendes Herz
          Monsters
          Shadows
  Originaltitel: Ashes
  Autor: Ilsa J. Bick
  Verlag: Egmont INK
  Veröffentlichung: 4. August 2011
  Seitenanzahl: 502
  Preis: 19,99 €
  Kaufen ?: *klick*




Klappentext:
Wie weit würdest du gehen, um deine Liebe zu retten?
Er blickte zu ihr hinab. Zarte, makellose Schneekristalle legten sich auf sein Haar.
»Meinst du das ernst?«
Sie waren einander so nahe, dass sie das Pulsieren seiner Halsschlagader sah.
»Ja« ,antwortete sie, »das meine ich ernst.«
»Dann möchte ich, dass du mir etwas versprichst« ,sagte er.
Alex' Herz begann laut und heftig zu pochen. »Was?«
»Falls ich mich verändere« ,begann Tom,
»versprich mir, dass du mich umbringst.« 

Zur Autorin:
Ilsa J. Bick ist eine Kinder- und Jugendpsychiaterin und ehemalige Air-Force Majorin, widmet sich mittlerweile aber ganz ihrem Autorinnendasein. Am liebsten schreibt sie Jugendbücher und Kurzgeschichten, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde.

Cover:
Auf dem Cover ist ein Mädchen zu sehen, auf dessen Gesicht mit Haarsträhnen verweht sind. Zudem ist im Hintergrund ein Wald in eher bläuchlichen Tönen abgebildet, wobei auch einzelne Vögel noch dargestellt sind. Sofort fällt dazu der Titel des Buches in das Auge des Lesers, da dieser in großen Buchstaben ist und sich von der Hintergrundfarbe, kontrastreich abhebt. Doch was mir besonders gut an dem Cover gefällt ist, dass das Auge des Mädchens so intensiv wirkt. Die blaue Farbe sticht hervor und fasziniert mich noch immer, obwohl doch eine leicht kühle Atmosphäre wiedergegeben wird.
Außerdem ist das Buch auch ohne Schutzumschlag wunderschön und man könnte es auch schon so verkaufen, da es immer noch ein Eyecatcher ist und in jeden Buchregal einem ins Auge sticht.

Inhalt:
Eine Auszeit nehmen. Genau das ist es, was Alex sich denkt, als sie Hals über Kopf von Zuhause verschwindet, damit sie im Wald über alles nachdenken kann. Dann kommt aber alles anders, als erwartet.
Nach einer Druckwelle ist nichts mehr so, wie es war. Es sterben viele Menschen und die Jugendlichen werden zu menschenfressenden Zombies. So könnte man auch denken, dass Alex auch davon betroffen sein könnte. Doch durch einen Zufall kommt es anders. Sie gehört nur zu den wenigen, die "normal" geblieben ist und macht sich auf die Suche nach Menschen, die ebenfalls noch nicht von der Druckwelle verändert wurden. Auf diesem Weg trifft sie aber noch auf viele Gefahren und muss nicht nur einmal um ihr Überleben kämpfen.

Wie kann eine Autorin auf solch eine geniale Idee kommen? Die Grundidee ist mit einem Wort einfach nur fantastisch und die Umsetzung ist ihr zu 100 % gelungen. Sie hat eine Welt erschaffen, in der man zwischen Gut oder Böse entscheiden muss. Kann man noch jemandem vertrauen oder ist man schon dem Tod ausgeliefert? Mit all diesen Fragen müssen sich sowohl die Charaktere, als auch die Leser beschäftigen und am Ende werden diese auch nötig sein.

Charaktere:
Die Protagonistin des Buches, Alex, hat nicht ein sehr schönes Leben. Sie lebt als Waise und zudem muss sie mit einem Tumor kämpfen. Nach allzu vielen Chemotherapien, hat sie die Hoffnung von einem guten Leben aufgegeben. Sie will mit allem aufhören und sich selbst umbringen, was nicht wirklich klappt, da im letzten Moment ihr Mut sie verlässt. So macht sie sich auf eine Reise in den Waucamaw Park, wo sie eine Überraschung nach der anderen erwartet. Nach einem großen "Blitz" oder auch einer Druckwelle, verändert sich alles von Grund auf. Die Menschen verändern sich und mit der 8-jährigen Ellie, macht sie sich auf die Suche nach Zivilisation. Sie hat sie dort mit ihrem Opa getroffen, der auch tödlich verunglückt ist.

Die Charaktere des Buches sind absolut toll umgesetzt worden. Alex' Art war gut zu verstehen und man fühlte mit ihr. Die Identifikation mit ihr verlief einfach, weil alles sehr natürlich und impulsiv beschrieben wurde. Was mich sehr verwundert hat war, dass sie immer stark war. Sie hat so vieles in ihrem Leben erlebt, aber nach dieser Druckwelle hat sie nie die Hoffnung aufgegeben. Immer wieder kämpfte sie und versuchte Ellie zu helfen, bei der man mit ihrer kindlich nervigen Art sehr oft starke Nerven brauchte.


https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgQvWqDCJMLf0Dmlw0wie8xR-aMHpNgRsZ54S5LNiNmsg_wadx24rRJUuzAktphgPJNCaR7yMg02gXsLjx8hvFSXO_U12qILpGstTTefCeFmt4naZAUEL8WfUYg8BzfQcICmt8rRLtOI_I/s1600/anfuehrungszeichen-unten.gif Weil meine linke Hand zittert, dachte Alex.  
Weil ich nichts mehr riechen kann.
Weil ich den Kopf voller klitzekleiner Kügelchen habe, die nicht tun, was sie sollen, und das bedeutet noch mehr Chemo und Bestrahlung, und ich hab's so satt, dass mir die Haare ausfallen und ich mir wegen nichts und wieder nichts die Seele aus dem Leib kotze und meine Hausaufgaben im Bett machen muss, und ich gehe in keine Sterbeklinik. Denn jetzt bestimme ausnahmsweise mal ich, wo's langgeht. http://www.praktikum-service.de/anfuehrungszeichen-oben.gif





Schreibstil:
Der Schreibstil von Bick ist sehr faszinierend. Ihre Art zu schreiben ist anders als man es kennt. Zwar schreibst sie flüssig und gut verständlich, doch was mir sehr gut gefallen hat ist, dass sie sehr bildlich schreiben kann. Alles was sie beschrieben hat, konnte man sich sofort vorstellen und der Leser wurde so auf eine Reise verfrachtet, wo schöne, als auch brutale und wiederliche Bilder von dem inneren Auge hatte. Die Erlebnisse wurden so wirklich beschrieben, sodass ich mich manchmal fühlte, als sei ich selbst in der Geschichte drin. Ich habe mit den Charakteren gefühlt, gezittert und gehofft. Die Seiten flogen nur an mir vorbei, sodass ich gar nicht bemerkt habe, wie schnell das Buch geendet hat. Man vergaß die Zeit und wollte nur wissen, wie das Buch endet und ob es überhaupt noch einen einzigen Lichtblick gibt.
So kann ich nur sagen, dass der Schreibstil der Autorin einfach nur genial ist und man sich wünscht, dass das Buch niemals endet.

Fazit:
WOW ! Ich weiß gerade nicht wirklich, was ich sagen soll. Erst gestern Nacht habe ich das Buch durchgelesen und mir fehlen noch immer die Wort, weil ich niemals hätte ahnen können, dass das Buch so
fesselnd, spannend und grausam sein wird. Endlich ist ein Buch erschienen, wo keine klischeehaften Themen wie Vampire oder Werwölfe behandelt werden. Hier wird eine Ernst zunehmende Tatsache beschrieben, die uns vielleicht selbst mal erwarten könnte. Real aber auch zugleich unheimlich.
Aber eins weiß ich ganz genau:
Das Buch ist sicherlich eines meiner Lieblingsbücher geworden. Man könnte schon sagen, dass es mein Jahreshighlight ist, da ich schon lange kein Buch mehr gelesen habe, das so gut geschrieben worden ist, wie dieses. Die Autorin wusste immer, wie sie bei welchen Passagen schreiben musste, sodass die Spannung nie abnahm. Zudem hat sie die Charaktere so real gestaltet, dass man ihre Handlungen nachvollziehen konnte und sich mit ihnen identifiziert kann. Noch immer bin ich von dem Buch fasziniert und würde es ausnahmslos jedem weiterempfehlen.

Bewertung:
Nach diesem Buch leuchten 5 Lampions                                         
               

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Rezension zu "City of Bones - Cassandra Clare"

Quelle: >klick<



Titel: City of Bones
Originaltitel : City of Bones
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Veröffentlichung: 15. Januar 2008
Preis: 17,95 €
Seitenanzahl: 512 Seiten








Klappentext:
Willkommen in New York City -
der coolsten Stadt der Welt – der Stadt,
die niemals schläft. Denn hier sind
die Kreaturen der Nacht unterwegs:
Feen und Vampire, Engel und Dämonen.
Und sie sind auf der Jagd...
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos.
So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird.
Was Clary nicht ahnt:
Jace ist ein Dämonenjäger. Und als Clary mitten in New York City
von den Kreaturen der Unterwelt angegriffen wird, muss sie schleunigst
Antworten auf ihre Fragen finden.
Denn sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Cover:
Das Cover ist in grün gehalten.
Man sieht ein Ausschnitt, der eine Stadt darstellen soll.
Wahrscheinlich ist es New York City, da die ganze Geschichte in dieser Stadt spielt.
Mir persönlich gefällt das originale Cover besser.
Das deutsche wirkt langweiliger.
Das originale wirkt wie ein Eyecatcher, der einem zum lesen anregt.

Charaktere:
Die ganzen Charaktere waren mir sofort sympathisch.
Jede einzelne Person hat seinen eigenen tollen Charakter und ist besonders.
Besonders gefallen hat mit Jace Charakter.
Wenn er was denkt, spricht er es auch sofort aus.
Seine sarkastische Art hat mich oft zum Lachen gebracht.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist so schön.
Das Buch hat die Autorin aus der Er-Form geschrieben.
Normalerweise bringt mich das sofort durcheinander.
Diesmal aber ist mir das kaum aufgefallen.
Außerdem schreibt sie sehr lebendig.
An manchen Stellen habe ich sehr mitgefiebert, als ob ich selbst in der Situation wäre.

Fazit:
Das Buch ist super!
Ich bin echt begeistert und liebe es.
Es ist sicherlich eines meiner Lieblingsbücher.
Niemals hätte ich gedacht, dass das Buch so gut wird.
Der schöne Schreibstil von Clare, die ganze Liebe, die sie in die ganzen Charaktere steckt und die tolle Umsetzung der Grundidee, machen das Buch zu etwas besonderem.
Es ist ein wahrlich gelungenes Meisterwerk.
Ich glaube ich liege damit nicht falsch wenn ich sage, dass ihr das Buch lieben werdet.
Ich freue mich jetzt schon, die nächsten Teile zu lesen.

Nach dem Buch leuchten 5 Lampions


Donnerstag, 1. Dezember 2011

Rezension zu "Die Beschenkte - Kristin Cashore"


Quelle: >klick<




Titel: Die Beschenkte
Originaltitel: Graceling
Autor: Kristin Cashore
Verlag: Carlsen
Veröffentlichung: September 2009
Seitenanzahl: 496 Seiten
Preis: 19,90 €








Klappentext:
Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute nach unten und spielte mit seinen Ringen.
Er holte tief Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen.
Sie wusste, was er sagen würde.

Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass er auch beschenkt ist – sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe.
Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet:
Sie hat die Gabe des Tötens.

Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen.

Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten – und zu einem leidenschaftlichen, innigen, streitenden, liebenden Paar.


Cover:
Auf dem Cover ist ein Mädchen zu erkennen.
Außerdem sind Schnörkeln vorhanden.
Auch der Titel ist in einer leicht verschnörkelten Schrift.
Meiner Meinung nach, passt das Cover und der Titel sehr gut zum Buch.
Das Mädchen ist höchstwahrscheinlich Katsa.
Die Überschrift passt, da auch Katsa beschenkt ist und sie diese Gabe sehr oft nutzt.
Jedoch erinnert mich das Cover ein wenig an die Bis(s)-Reihe.


Charaktere:
Die Charaktere an sich, haben mir gut gefallen.
Katsa ist eine Beschenkte, die vor allem durch ihre Augenfarbe und ihrer Gabe auffällt.
Sie kämpft für ihren Onkel König Randa, der sie für seine eigenen Zwecke benutzt.
Anfangs mochte ich Katsa nicht so sehr, da mich ihre Art nicht so ganz angesprochen hat.
Das hat sich aber nach und nach verändert, sodass ich sie sehr mochte.

Bo, der Prinz aus Lienid trifft die zum ersten Mal bei einem Auftrag von ihrem Onkel.
Katsa und Bo verstehen sich nach einer Weile so gut, dass sie auf eine Reise gehen.
Dort lernen sie sich lieben.
Bo's Charakter hat mir sehr gefallen.
Seine Art war sehr liebenswürdig


Schreibstil:
Der Schreibstil von Kristin Cashore gefällt mir.
Er lässt sich total gut lesen
Da Kristin Cashore sehr fesselnd schreibt, keimt keine Langweile auf.
Eine tolle Umsetzung einer sehr schönen Grundidee.


Fazit:
Was kann ich zum Buch sagen außer:
Wow!
Die Autorin hat es geschafft, aus eine guten Grundidee ein wunderbares Buch zu schreiben.
Ich weiß noch, wie ich im Sommer die Nacht durchgelesen habe, da ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die Charaktere waren alle sehr realistisch und man konnte mit ihnen in den schlimmsten Situationen mitfühlen.
Der Schreibstil war einfach super.
Es gibt nichts daran auszusetzen.
Das Buch ist sicherlich eines meine Lesehighlights des Jahres.
Ein tolles Buch einer tollen Autorin.

 
                         Ich gebe dem Buch 5 Lampions

Sonntag, 20. November 2011

Rezension zu "Die Physiker - Friedrich Dürrenmatt"

Quelle: diogones.ch



Titel: Die Physiker – Eine Komödie in zwei Akten
Autor: Friedrich Dürrenmatt
Verlag: Diogenes
Veröffentlichung: 1980
Seitenanzahl: 87 Seiten
Preis: 7,90 €







Klappentext:
Dürrenmatt hat versucht, die paradoxe Situation darzustellen, in die das fortgeschrittene Wissen, das der Kernphysik, geraten ist. Es gilt uns als Gipfel menschlicher Erkenntnis. Seine Formulierung hat auch die Hinrichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wissen? Bewahrung des Wissen vor dem Zugriff der Macht?
Dürrenmatts Kernphysiker Möbius, der Entdecker der furchtbaren Formel, flüchtet, seine Familie preisgebend, ins Irrenhaus. Er spielt Irrsinn, er fingiert die Heimsuchung durch den Geist Salomons, um das, was er entdeckte, als Produkt des Irrsinns zu diffamieren. Maskerade wird da zu einem moralischen Akt.
-Frankfurter Allgemeine Zeitung

Dürrenmatt führt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem Ende, welches die Türen dieses Irrenhauses aufsprengt, tödlich gefährdenden Explosionsstoff aus dem eben noch schützenden Mauern entlässt in eine schutzlos preisgegebene Welt, und kein Zuschauer entzieht sich tiefster Betroffenheit. Was Dürrenmatt hier aus den Maskierungen gewinnt, wie er etwas das Geigenspiel Einsteins einsetzt, wie er die Positionen fortlaufend vertauscht: das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig. Dürrenmatts Komödie Die Physiker wird im Theaterleben der Gegenwart Epoche machen.
-Irma Voser / Neue Züricher Zeitung

Cover:
Auf dem Cover ist eine Handzeichnung, auf der ein älterer Mann ist.
Er ist in einem Raum, was wahrscheinlich sein Zimmer sein soll, und blickt nachdenkend.
Die Farben sind in beige Tönen.
Meiner Meinung nach passt das Cover zum Buch.
Der Mann soll wahrscheinlich Möbius, einer der 3 Physiker im Irrenanstalt, darstellen.
Ich denke, dass er nachdenklich guckt, da er neue Entdeckungen im Bereich der Physik entdeckt hat, die er jedoch wegen der Gefährlichkeit zu verbergen versucht.

Handlung:
Das Buch, fängt mit einem Mord an einer Schwester an, welcher im Irrenhaus, begangen wurde.
In der Irrenanstalt, leben 3 Physiker, die von ihnen behaupten, dass die berühmte Physiker seien.
Herbert Georg Beutler denkt, dass er Newton sei,
Ernst Heinrich Ernesti denkt, dass er Einstein sei und Johann Wilhelm Möbius behauptet, er könne
König Salomon sehen.
Im Verlauf der Geschichte, bekommt man mit, dass schon ein anderer eine Schwester vor 3 Monaten umgebracht hat.
Natürlich musste es später noch dazu kommen, dass der dritte eine Schwester umbringt.
Jeder der drei Physiker, hat einen Grund, warum er eine Schwester umgebracht hat.
Dies wird aber erst im Laufe der Komödie erklärt.

Charaktere:
Die Charaktere waren alle leicht überschaubar.
Jeder war auf seiner Art und Weise anders.
Die ganze Zeit über gab Dürrenmatt einem ein Bild der Person, bis es schließlich zum großen Wendepunkt kam.
Die Charaktere waren alle anders, als sie uns Dürrenmatt dargestellt hat.
Besonders gefallen hat mir Möbius.
Die ganze Zeit über dachte ich er sei verrückt.
Doch schon während der Geschichte, hat sich meine Meinung sehr oft geändert.
Aber sein Denken und seine Art zu Handeln, hat mir gefallen.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Dürrenmatt war flüssig zu lesen.
Der Einstieg fiel mir sehr schwer.
Doch dies änderte sich schon nach wenigen Seiten.
Man konnte alles leicht verstehen.
An dem Schreibstil des Autors hat mir besonders gefallen, dass er den Leser die ganze Zeit hinter das Licht führen konnte/ wollte.
Als ich im Nachhinein mehr auf die ersten Seiten geachtet habe, ist mir aufgefallen, wie er schon die ganze Zeit über Andeutungen über den Verlauf der Komödie gemacht hat.
Diese fielen mir aber erst später auf.
Er hat die Hinweise in seinem Schreibstil gut versteckt.

Fazit:
Ich bin von dem Buch begeistert.
Nie hätte ich gedacht, dass mir eine Schullektüre so gut gefallen kann.
Anfangs dachte ich mir, dass das Buch sehr schlecht wird, da ich mit Physik wirklich nichts am Hut habe.
Doch meine Bedenken sind sofort verschwunden, auch wenn die Wissenschaft vorhanden war.
Da das Buch nur 87 Seiten hat, bin ich schnell mit dem Buch durchgekommen.
Dürrenmatt hat es wirklich geschafft, so vieles in so wenigen Seiten zu erklären, ohne das es langweilig wurde.
Seinen Schreibstil liebe ich und die Charaktere waren mir sehr sympathisch.
Das Buch ist wirklich eine Genie-Streich.
Jedoch muss ich einen halben Herz, für den schwierigen Anfang abziehen.
Leider gefällt das Buch nicht jedem.
Ich würde aber trotzdem allen raten, es zu lesen.

                   Ich gebe dem Buch 4,5 Lampions
                                       
Nochmal ein riiiiiiiesen Dankeschön an Betül, die immer meine Rezensionen betat, egal wie spät es ist.

Dienstag, 15. November 2011

Rezension zu "Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt - Stephan Orth"

Quelle: >klick<



Titel: Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt
Autor: Stephan Orth und Antje Blinda
Verlag: Ullstein
Veröffentlichung: 12. März 2010
Seitenanzahl: 192 Seiten
Preis: 7,95 €





Klappentext:
„Bei uns erleben Sie zwei Landungen zum Preis von einer“
"Sie brauchen nicht nervös zu sein, der Kapitän ist es auch nicht - und der macht den Anflug zum ersten Mal!" Piloten ohne Orientierung, Kühe auf der Landebahn: 
So manche Durchsage an Bord von Flugzeugen treibt selbst erfahrenen Passagieren die Schweißperlen auf die Stirn. 
Tausende von Lesern haben ihre Erlebnisse aus dem Cockpit an Spiegel Online geschickt. 
Die besten und lustigsten Sprüche sind in diesem Buch gesammelt. 
Also schnallen Sie sich an, klappen Sie die Tische hoch, und stellen Sie die Sitzlehnen aufrecht.

Cover:
Das Cover passt total gut zum Buch.
Das Warndreieck mit dem Flugzeug, das die Landebahn verfehlt, gibt eine Vorstellung davon, was während des Buches passiert.
Auch beim Titel denke ich, dass er gut zum Buch passt, da mich schon der Name neugierig gemacht hat.

Handlung:
Der Klappentext sagt schon alles.
Mehr brauche ich, glaube ich, nicht zu sagen.

Charaktere:
Es gibt keine richtigen Charaktere im Buch.
Im Buch, gibt es immer kleine Passagen, in denen die Menschen ihre Erinnerung von einem Flug erzählen.
Dass es aber keine richtigen Charaktere gibt, finde ich nicht wirklich schlimm, da es dem Buch gar nicht schadet.

Schreibstil:
Auch hier ist es so, dass ich kaum was zum Schreibstil sagen kann.
Jedoch, gibt es vor jedem neuen Abschnitt, wo Passagiere ihre Erlebnisse erzählen, eine kurze Einleitung der Autoren.
Die verschafft schon etwas gute Laune zu dem, was man später lesen wird.

Fazit:
Das Buch ist super.
Ich würde es jedem empfehlen, der zwischendurch mal was zum Lachen braucht.
Es ist durchgehend lustig.
Nachdem ich mir das Buch besorgt habe, habe ich schon in der Bahn angefangen zu lesen.
Ständig musste ich lachen.
Die Leute in der Bahn, haben mich schon ganz komisch angeschaut.
Es ist erstaunend, was alles während eines Fluges passieren kann.
Manche Erlebnisse waren schockierend und manche einfach nur zum Lachen.

                               Nach dem Buch leuchten 5 Lampions

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Rezension zu "Die Auswahl - Ally Condie"

                                                                                                                    
Quelle: >klick<
        


        Titel : Die Auswahl                          
         Originaltitel : Matched
        Autor : Ally Condie
        Verlag: FJB
        Veröffentlichung: 28.01.2011
        Preis : 16,95 €








Inhalt:
Das System sagt, wen du lieben sollst – aber was sagt dein Herz?
Stell dir vor, du lebst in einer Welt, die ein absolut sicheres Leben garantiert.
Doch dafür musst du dich den Gesetzen des Systems beugen:
Den Menschen lieben, der für dich bestimmt wird.

Was würdest du tun?
Für die wahre Liebe dein Leben riskieren?

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut.
Man sieht Cassia in ihrem Kleid vom Paarungsbankett.
Sie ist in einer Glaskugel eingeschlossen.
In einer futuristischen Schrift wurde mit pinker Farbe „Die Auswahl“ geschrieben.
Darunter steht „Cassia & Ky“.
Jedoch finde ich das originale Cover wesentlich schöner.
Die Farben sind intensiver. Die grüne Farbe von Cassias Kleid ist erkennbar.

Dies wird im Lauf der Geschichte noch wichtig sein.
Ich finde es gut, dass kein „Cassia & Ky“ auf dem originalen Cover steht.
Durch das "Cassia & Ky" wird nämlich deutlich, dass sich eine Liebesbeziehung zwischen den beiden anbahnen wird.
Man denkt, dass es Parallelen mit der Biss-Reihe gibt, obwohl der Inhalt von Grund auf anders ist.

Handlung:
Cassia lebt in einer Welt, in der Zukunft. Alles wird von der Gesellschaft bestimmt.
Die Menschen leben in einer Welt, wo alles perfekt inszeniert ist.
Jeder stirbt in einem Alter von 80 Jahren, niemand lernt lesen und schreiben, da man dies nur noch mit elektrischen Geräten macht.
Für die 17-jährige Cassia steht ein besonderer Tag an.
Heute ist ihr Paarungsbankett. Heute wird sie endlich erfahren, wen sie in naher Zukunft heiraten wird:
Ihr perfekter Ehemann, der vom System ausgesucht wird.
Von Ergebnis ist jeder überrascht:
Cassia wird ihren besten Freund Xander heiraten.
Als aber dann auf dem Mikrochip ein Bild von einem anderen Jungen erscheint, wird ihr Misstrauen erweckt.
Kann das System wirklich entscheiden, wen sie lieben soll?

Charaktere:
Die Charaktere sind alle sehr glaubhaft.
Man kann sich mit allen identifizieren und mit ihnen fühlen.
Es ist positiv, dass es nicht zu viele Charaktere auf einmal gibt.
Dadurch kommt der Leser nicht durcheinander.
Auch das Aussehen der Personen wird nicht ständig wiederholt.
Dies verleiht dem Buch etwas spezielles, da man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist anders als man es kennt.
Es dauert ein bisschen, bis man sich daran gewöhnt, wenn dies jedoch geschafft ist, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Man ist gefesselt.

Fazit:
Das Buch hat das gewisse Etwas, was man braucht, damit man das Buch nicht mehr weglegt.
Es ist interessant mitzulesen, wie sich Cassias Leben wegen Ky, von Grund auf ändert.
Der Schreibstil der Autorin und die Art der Charaktere bringt mich zum Lächeln, aber im nächsten Moment zu weinen.
Ich kann gar nicht mehr auf den zweiten Teil warten, der am 20. Januar 2012 erscheint.

Ich würde das Buch jedem empfehlen und raten es zu lesen.
Deshalb vergebe ich dem Buch 5 von 5 Lampions